Sag du es mir.

Hast du etwas falsch gemacht, Billie?

A pleasure in Red

[Mac]

Leitete man wie Vittorio Bianchi eine Schattenorganisation, konnte man nicht einfach ein Bürogebäude mieten, alle Mitarbeiter dort unterbringen und hoffen, dass die Behörden schön den Blick abwandten. Nein, Vittorio tarnte seine kriminellen Machenschaften hinter seriösen Geschäften. Offiziell importierte er europäische Weine, Spirituosen und andere exklusive Lebensmittel. Jeder seiner »inoffiziellen« Mitarbeiter besaß eine ausgeklügelte Tarnung, um die wir uns meist selbst kümmerten. Ich für meinen Teil war im Bereich Gebäudesicherheit untergebracht und hatte vor ein paar Wochen mein neues Büro bezogen.
Nicht, dass ich mich wirklich um die Sicherheit von Vittorios Lagerhäusern und seinen Büros kümmerte. Das taten andere. Eigentlich lag mein Hauptaugenmerk auf den illegalen Beigeschäften. Ich überwachte die kleinen Dealer, organisierte die Übergaben, teilte die Schlägertrupps ein. Sowas in der Art. Und das alles von einem kleinen Büro aus.
Seit jedoch Dixie krankheitsbedingt ausfiel, konnte ich dabei zusehen, wie sich jeder von Dixies Leuten bei seinen kleinen Problemen an mich wandte, was unweigerlich dazu führte, dass ich praktisch ein Feldbett in meinem Büro aufstellen konnte. Einen neuen Satz Kleidung hatte ich bereits mit hergebracht. Vittorio erwartete, dass ich mich zu Einhundertprozent einbrachte, und das bedeutete manchmal eben auch, hier ein paar Stunden zu schlafen. Gerade die illegalen Beigeschäfte fanden hauptsächlich nachts statt.
Es dämmerte bereits, als ich erschöpft das Smartphone beiseitelegte. Francis auf Spur zu halten schien ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, doch ich hatte es geschafft. Der kleine Penner hatte seinen ersten Auftrag erfolgreich erledigt und niemanden ermordet. Ich hätte ihn wirklich umgebracht, wenn er’s versaut hätte. Eigenhändig. Mir stand die Arbeit bis zum Hals, ich hatte keine Zeit, seine Scheiße wegzuräumen. Aber ganz offensichtlich hatten meine Drohungen Francis dermaßen eingeschüchtert, dass er lieber gehorchte, als die Konsequenzen auszubaden. Perfekt.
Ich grinste zufrieden vor mich hin, griff nach meiner Kaffeetasse und stürzte hastig den bereits erkalteten Espresso herunter. Angewidert verzog ich das Gesicht. Ich hasste die Angewohnheit der Italiener, zu jeder Tageszeit Espresso zu servieren. Vittorio lebte seine Wurzeln und verlangte von uns das Gleiche. Also gab es in seinen Büros in Little Italy, wo er seinen Soiritousenvertrieb untergebracht hatte, keine gescheite Kaffeemaschine, sondern nur eine teure Gaggia mit vier Brühgruppen und was weiß ich noch für verchromten Schnickschnack. Der Einweisung hatte ich nur mit halbem Ohr zugehört. Ich und Espresso zubereiten? Da müsste mir ja ein Fuß fehlen. Ich sollte mir einen richtigen Kaffee holen. Auf meinem Schreibtisch stapelten sich noch unzählige Anfragen und Unterlagen, die ich durchgehen musste. Seufzend griff ich nach der obersten Akte.
»Boss?« Luigi steckte seinen Kopf in mein Büro. Er gehörte seit der Beförderung zu meinem Team. Wir hatten bereits vorher zusammengearbeitet, doch damals hatte er in mir noch den Straßenköter gesehen. Jetzt änderte sich alles. Ich war Dixies Stellvertreter und stand daher in der Hierarchie über ihm. Nun brachte er mir Respekt entgegen. Die Vergangenheit erwähnte niemand.
»Ja?« Ich sah von der Akte auf.
Luigi kratzte sich den Nacken. »Wir haben da ein kleines Problem.«
Unwillkürlich verdrehte ich die Augen und schickte ein stummes Gebet gen Himmel. Bitte lass Dixie nicht sterben. Ich kann diese Scheiße nicht komplett alleine regeln. Und wenn doch … ich sollte mit Vic reden. Ich brauchte mehr Leute.
Mühsam stemmte ich mich aus dem Sessel hoch und kam hinter dem Schreibtisch hervor. Hastig stopfte ich das Hemd, das mir während der letzten Stunden im Sessel aus der Hose gerutscht war, zurück in den Bund, richtete Krawatte und Sakko. Vic verlangte von seinen engsten Mitarbeitern ein tadelloses Aussehen. Egal zu welcher Tageszeit.
»Okay, ich bin so weit.«
Luigi musterte mich mit einem unverhohlenen Grinsen. »Ich glaube, Boss, das wird nicht nötig sein. Das Problem ist … anderweiteriger Natur.«
Ich hob eine Augenbraue. »Ich verstehe nicht.«
Luigi trat einen Schritt zur Seite und gab die Sicht auf eine junge Frau frei. Er verschränkte die Arme hinter dem Rücken und starrte angestrengt an die Decke.
Die Frau trug einen großen, schwarzen Filzhut mit breiter Krempe. Sie hatte den Kopf leicht geneigt, so dass ich ihr Gesicht nicht sehen konnte. Aber das brauchte ich auch nicht. Üppige, blonde Locken flossen über ihre Schultern wie flüssiges Gold. Passend zum Hut trug sie einen schwarzen Trenchcoat, dessen Revers sie hochgeklappt hatte. Vermutlich um ihr Gesicht zu verbergen. Aber ich brauchte gar keinen weiteren Hinweis. Ihr Haar genügte. Ich würde es unter Millionen Blondinen wiedererkennen. Ein harter Zug umspielte meine Mundwinkel.
»Billie.«
Sie hob den Blick und blinzelte mich unter der breiten Krempe an. »Sir.«
Unwillkürlich schnappte ich nach Luft. Unter gar keinen Umständen sollte sie herkommen. Wir trennten strikt Privates und Berufliches. Ich wollte nicht, dass sie mit der Firma in Verbindung gebracht wurde und sie wollte sich nicht mit Vittorios zwielichtigen Machenschaften beschäftigen. Unsere Beziehung war so schon kompliziert genug. In diesem Aufzug in Vics Büros aufzukreuzen, rückte unsere beider Welten enger zusammen. Etwas, was wir unbedingt vermeiden wollten.
»Was tust du hier?«
Billie lächelte. »Ist das nicht offensichtlich.«
Ich ließ meinen Blick über ihren Körper gleiten. Der Trenchcoat verdeckte ihre Reize komplett, doch als ich ihre Beine erfasste, die in schwarzen Seidenstrümpfen steckten, und die roten High Heels erkannte, sammelte sich mein Blut unterhalb der Gürtellinie. Scharf atmete ich ein und griff nach ihrem Oberarm.
»Komm mit.« Die Worte klangen nach einem scharfen Befehl, rau und brutal, genau so, wie ich mit Francis reden würde. Aber mir war wirklich nicht nach Liebsein zumute. In Vics Geschäft aufzutauchen war in etwa so clever von ihr gewesen, wie damals, vor ein paar Wochen, schnurstraks ins Little Italy zu marschieren.
Billie schnappte nach Luft. Hastig zerrte ich sie an mir vorbei und warf Luigi einen vielsagenden Blick zu. »Ich wünsche für die nächsten zwei Stunden keine Störung.«
Luigi hob eine Augenbraue. »Tatsächlich? Was hast du denn mit Ms. Billie vor? Sollte ich mir Sorgen machen?«
Egal wie hart die Jungs sich auch geben mochte, im Angesicht einer schönen Frau wurden sie zu Butter. Nachts ein wenig Angst und Schrecken verbreiten, ein paar Fenster einschlagen und Schutzgelder kassieren oder kleine Dealer aufmischen, die sich auf unserem Gebiet herumtrieben, früh morgens mit den Russen saufen und tagsüber sich von einer schönen Krankenschwester die Wunden lecken … ähm, verarzten lassen. Hier ließ sich nur einer lecken und das war ich.
»Du kennst mich.« Ich lächelte genüsslich.
Luigi verzog das Gesicht. »Eben. Ich warte unten, im Weinkeller. Sehr weit weg von deiner Bürotür.«
Ich lachte dunkel und schlug ihm auf die Schulter. »Guter Mann.«
Luigi nickte mir zu, während ich Billie in mein Büro schob und die Tür hinter ihr schloss. Sie ging ein paar Schritte in den Raum und drehte sich zu mir um. Ich lehnte mich gegen die Tür, suchte in meinem Rücken nach dem Schließer und drehte ihn herum. Keine Störung.
»Mac?« Billie neigte den Kopf zur Seite. Verunsicherung flackerte in ihrem Blick auf. »Habe ich etwas falsch gemacht?«
Ein Lächeln glitt über meine Lippen. Die Ader an ihrem Hals pochte vor Aufregung und in ihren Augen glomm alles andere als Angst. Billie fürchtete sich niemals vor mir, auch wenn ihre Frage jeden Außenstehenden vermuten ließ, ich würde meine Liebste misshandeln. Oh, sie hatte überhaupt nichts falsch gemacht. In ihren Augen glomm pure Lust.
Ich umrundete den Schreibtisch und setzte mich in meinen Sessel, schlug ein Bein über das andere und legte die Fingerspitzen aneinander. »Sag du es mir. Hast du etwas falsch gemacht, Billie?«
Sacht fuhr sie sich mit der Zungenspitze über die Lippen und saugte daran. Scharf atmete ich ein. Sie beherrschte diese Geste perfekt und nutzte sie ganz bewusst, um mein Blut in Wallungen zu bringen.
»Ich glaube schon. Aber ich wollte etwas falsch machen. Du arbeitest viel zu viel, schläfst zu wenig.« Sie legte die Hände an den Gürtel ihres Trenchcoats und öffnete ihn langsam, jedoch ohne mich aus den Augen zu lassen. »Da dachte ich mir, ich begehe einen sehr schweren Fehler.«
Ich hob eine Augenbraue. »Herzukommen?«
Billie nickte und öffnete den Trenchcoat. Ich wusste, was mich darunter erwartete, doch das minderte nicht die Aufregung. Tief atmete ich ein und ließ keine ihrer Bewegungen unbeobachtet. Wie ein Raubtier lauerte ich auf meine Beute. Billie nickte.
»Dann musst du mich beachten. Du kannst nicht einfach weitermachen.«
Ich atmete tief ein. »Kleines, ich … es tut mir leid, ich-« Mir stockte der Atem, als sie die Aufschläge des Mantels öffnete und sich mir in ihrer ganzen Schönheit präsentierte. Billie trug einen aus nur zwei Teilen bestehenden Body. Jeder Stoffstreifen lief über eine Brust bis hinab zu ihrer Scham, wo sie sich trafen. Zwischen ihren Brüsten und kurz über ihrem Schambein hielten zwei raffinierte Ösen beide Teile zusammen. Der tiefe Ausschnitt gewährte mir einen unverhüllten Einblick auf ihre rasierte Muschi.
Schlagartig trocknete mein Mund aus. »Du bist so hierher gelaufen?«
Billie lächelte keck und ließ den Mantel zu Boden gleiten. »Natürlich nicht. Ich habe einen Trenchcoat getragen.« Sie setzte den Hut ab, beugte sich vor, wobei ihre Titten beinahe die dünnen Streifen sprengten. Wie auf Autopilot zogen ihre Nippel meinen Blick an. Ich schluckte hart, konnte bereits spüren, wie sie sich unter meinen Fingern anfühlen würden, wenn ich sie hin und her rollte. Genüsslich lehnte ich mich in meinem Sessel zurück und widerstand gerade noch so dem Drang, meinen Schwanz zurechtzurücken. Billies Anblick genügte, damit ich auf der Stelle hart wurde.
»Komm her.« Meine Stimmung fühlte sich an wie Sandpapier, das die Innenseite meiner Kehle abschmirgelte. Billie neigte leicht den Kopf, biss sich auf die Unterlippe und kam mit wiegenden Hüften um den Schreibtisch herum. Ich konnte nur noch auf das winzige, rote Dreieck starren, dass ihre intimste Stelle bedeckte. Ich rollte mit dem Stuhl zurück und drückte die Knie so fest zusammen, dass mein Schwanz protestierte. Es drängte mich danach, ihn zu befreien und ihn zwischen Billies Lippen zu schieben, doch bevor ich genießen durfte, musste ich sie bestrafen.
Billie blieb vor mir stehen und musterte mich unschlüssig. Ich lächelte und reichte ihr die Hand. »Du darfst nicht herkommen. Wir haben darüber gesprochen. Vor allem in diesem Aufzug. Das ist etwas für unser Schlafzimmer. Luigi wird sich wochenlang einen auf deinen Anblick abwixen.«
Billie senkte den Blick auf meinen Schwanz. »Tut mir leid.«
Ich nickte. Obwohl mich die Richtung, in die ihre Augen sahen, total scharf machte, zwang ich mich dazu, möglichst emotionslos zu klingen. »Du weißt, dass ich dich dafür bestrafen muss.«
Billie schlug die Augen auf. »Ja, Sir.«
Ihr Anblick fuhr mir wie ein glühender Speer in den Schwanz. Mühsam unterdrückte ich ein Stöhnen und ignorierte das sanfte Aufrichten. Er wollte raus.
Billie kaute auf der Innenseite ihrer Wange herum und ließ ihre Augen über meinen Körper gleiten. Ihr gefiel mein Anblick. Schwarze Seide machte sie an. Vor allem wenn sie praktisch nichts trug und ich noch meinen Anzug anhatte. Nun, ich sollte sie nicht länger auf die Folter spannen. Langsam reichte ich ihr die Hand.
»Komm her, meine Liebe.« Sie gehorchte, stellte sich zwischen meine Schenkel. Mein Daumen glitt über ihre Wange. Hingebungsvoll schmiegte sie sich in meine Hand. Ich schob meine Finger in ihren Nacken und zog sie zu mir herunter, um sie zu küssen. Billie legte ihre Hände auf meine Schultern und kämmte durch mein Haar, hielt meinen Kopf in ihren Händen. Ihre Finger zeichneten den Kragen meines Hemdes nach, umschlossen die Krawatte und zogen mich an sie. Ich schmunzelte an ihren Lippen. Billie lachte leise.
»Du kannst die Kontrolle nicht abgeben, oder?«
Billie richtete sich etwas auf und neckte mich, indem sie mich zu sich zog. »Kann nicht heißt will nicht.«
Ich grinste. »Will nicht heißt musst du lernen.«
Billie lachte und ich stand auf, folgte ihr, bis sie sich drehte und auf meinem Stuhl Platz nahm. Mit einem leichten Zug an der Krawatte lenkte sie mich in ihren Schritt. Oh ja, diese Idee gefiel mir außerordentlich gut.
Ich ging vor ihr in die Knie, platzierte ihre Kniekehlen auf den Armlehnen und spreizte sie für mich. Das winzige rote Dreieck stellte kein Hindernis für mich dar.
Genüsslich betrachtete ich sie, wie sie gespreizt vor mir lag. »Du würdest dir wünschen, ich hätte dich einfach übers Knie gelegt.«
»Was nicht ist, kann ja noch werden.«

[Billie]

Ich war noch nie sonderlich gut im Gehorchen. Meine Eltern sind schier wahnsinnig geworden, da ich nur Blödsinn im Kopf hatte und die Dehnbarkeit jeder Grenze bis zum Maximum austestete. Und jetzt war ich mit einem Kerl zusammen, der für einen von New Yorks Unterweltbossen arbeitete. Und ich genoss es.
Mac wusste, wie er mich zu nehmen hatte. Er ließ mir meinen Freiraum, wenn ich ihn brauchte, und nahm mich hart ran, wenn ich es wollte.
Die letzten Wochen waren sehr hart gewesen, für uns beide. Mac versuchte, in seiner neuen Position Fuß zu fassen, Vittorios Anforderungen gerecht zu werden und Dixie zu ersetzen, doch das alles konnte er nicht an einem Tag erledigen. Er musste auch schlafen … und vögeln. Sehr viel vögeln.
Ich legte den Kopf gegen die Lehne und ließ mich treiben. Macs Hände glitten über meine Schenkel, hinauf zu meiner intimsten Stelle. Ich stieß ein leises Seufzen aus, als er seine Lippen auf den Hauch Höschen, den mir dieser verruchte Body zugestand, drückte.
»Oh, ja.« Ich genoss jede seiner Berührung, jeden sanften Kuss, jedes reizende Necken.
Mac schob einen Finger unter den bereits mit meiner Feuchtigkeit durchtränkten Stoff, schob ihn zur Seite und reizte mich mit dem Fingerknöchel. Mehrmals schob er ihn durch meine Spalte, während seine andere Hand mich fest auf dem Sitz fixierte.
»Eigentlich steht dir diese Lust noch gar nicht zu.« Er knurrte leise und umkreiste hart meine Klitoris. Ich bäumte mich auf. Das Verlangen trübte mein Blickfeld. Ich spürte nur noch ihn, seine Hände und wie er mich beinahe um den Verstand brachte. »Ich sollte dir den Arsch versohlen, dafür, dass du hergekommen bist.«
Ich keuchte auf. Mac beherrschte es perfekt, mich allein mit Worten anzuheizen. Er schob zwei Finger in mich und fickte mich rhythmisch. »Na, was hälst du davon? Wobei, eigentlich ist mir egal, was du davon hälst.«
Mac zog mich an den Rand der Sitzfläche, öffnete den Verschluss über meinem Venushügel und teilte den Body im Schritt. Ich ging jede Wette ein, dass dieses winzige Stück Stoff genau dafür gemacht war: Um es auszuziehen.
Mac schenkte mir ein Lächeln. Seine Hände schoben den Stoff von meinen Brüsten, so dass ich tatsächlich völlig entblößt vor ihm lag. »Ich könnte dich jetzt einfach so nehmen, aber ich glaube, du wirst nicht lernen, wenn ich dich jetzt nicht bestrafe. Was glaubst du, Billie?«
Macs Daumen strich immer wieder durch meine Spalte. Die Lust pulsierte im Schlag meines Herzens durch meinen Körper. Das Gefühl wurde unerträglich, je länger es dauerte. Ich wusste nicht, ob ich seine Reizungen noch eine Sekunde länger ertragen konnte. Also schrie ich einfach nur ein »Ja!«
Mac lachte leise und löste seinen Daumen von meiner Spalte. Meine Lider flatterten. »Du willst also bestraft werden? Billie, ich muss es wissen. Ich würde niemals so etwas gegen deinen Willen machen. Wir wissen, wohin das führt.«
»Oh, ja.« Ich stöhnte gedehnt. »Aber ich will es. Ich will wissen, wie es sich anfühlt, will von dir gehalten werden.«
Mac hob eine Augenbraue. Dann trat er von mir zurück und reichte mir eine Hand, um mir beim Aufstehen zu helfen. »Dann komm.«
Ich ließ die Knie von den Armlehnen gleiten und mich von ihm auf die Beine ziehen. Meine Vorderseite war komplett entblößt, nur noch zwei schmale Streifen Stoff verliefen links und rechts von meinen Brüsten und rahmten meinen Körper ein wie ein Gemälde. Mac betrachtete mich genüsslich.
»Du bist wunderschön.« Ein Lächeln glitt über seine Lippen. Dann setzte er sich auf seinen Stuhl und deutete auf seine Knie. »Dann hinauf mit dir.«
Mein Herzschlag beschleunigte sich. Ich stellte mich parallel zu seinen Beinen und legte mich bäuchlings auf seine Oberschenkel. Mac kämmte mir die Haare aus dem Nacken und schloss die Finger darum, dann schob er mich weiter nach vorne, bis meine Füße den Bodenkontakt verloren. Ich strauchelte, doch ich vertraute ihm. Er würde mich halten.
»Ganz ruhig, Liebes. Ich hab dich. Nimm die Hände auf den Rücken.«
Nur dieses eine Mal würde ich ihm gehorchen. Keine Ahnung, ob ich diese Erfahrung wiederholen würde, aber diesmal wollte ich es. Ich war schließlich nicht hergekommen, um eine schnelle Nummer auf Macs Schreibtisch zu schieben. Der ganze Aufwand mit dem Body musste sich schließlich lohnen. Also tat ich, wie er von mir verlangte und legte die Hände auf den Rücken. Mac rückte meine Hände so zurecht, dass ich meine Ellenbogen des jeweils anderen Arms umklammerte und mir selbst ein wenig Halt gab. Dann streichelte er meinen Hintern.
»Wie fühlt es sich an? So in der Luft zu hängen?« Macs Finger teilten meine Pobacken und begaben sich auf die Suche, fanden meine Spalte und führten ihr Lustspiel fort. Ich keuchte auf und ließ mich ganz auf ihn ein. Da ich keinen Bodenkontakt hatte, blieb mir auch nichts anderes übrig. Ich spürte nur Mac, seine Schenkel und seine Finger.
»Ich weiß nicht«, gestand ich zittrig. Ich war angespannt und fürchtete mich ein wenig vor dem ersten Schlag, doch noch streichelte Mac mich nur.
»Alles ist gut, vertrau mir. Du wirst es genießen.« Mac knetete mein Fleisch, immer und immer wieder, bis er plötzlich die Hand hob und mir einen leichten Klaps auf den Hintern gab. Ich bäumte mich auf und stieß einen kurzen Schrei aus. Es tat nicht mal besonders weh, aber die Lust, die daraufhin durch meinen Körper pulsierte, verstörte mich.
»Oh.«
Mac lachte. »Nochmal?«
»Ja …«
Mac versetzte mir eine ganze Reihe leichter Schläge, doch sie waren zu lasch, um mir wirklichen Schaden zuzufügen. Jedes Klatschen, jedes Brennen meiner Haut befeuerte meine Lust. Ich stöhnte und wand mich auf seinem Schoß, unfähig, selbst Hand anzulegen, da er meine Hände auf dem Rücken festhielt. Bei jedem Hieb dachte ich, sofort zu kommen. Die Lust pulsierte durch meinen Körper und ich war so angespannt, dass ich fürchtete, meine Sehnen könnten reißen.
Mac änderte sein Vorgehen. Statt mich mit leichten Schlägen an den Rand des Abgrunds zu treiben, schob er nun seinen Finger in mich, reizte mich, wechselte zwischen meinem Hintern und meiner Muschi hin und her. Der Lustsaft lief nur so aus mir heraus, mein Stöhnen erfüllte den Raum und die Luft knisterte vor ungestilltem Verlangen. Ich hielt es keine Sekunde länger aus. Schließlich wimmerte und flehte ich, doch Mac machte weiter.
Irgendwann beugte er sich über meinen Rücken, strich mir das Haar aus der Stirn und hauchte mir zärtliche Worte ins Ohr. »Willst du mich spüren?«
Ich schwitzte und rang keuchend um Atem. Mein Körper zitterte und bebte, doch ich war noch nicht gekommen. Keine Ahnung, wie ich diese Folter bisher ausgehalten hatte. Langsam drehte ich den Kopf und suchte seinen Mund. Mac ließ meine Arme los, so dass ich mich umdrehen konnte.
»Ja«, hauchte ich und ließ mich auf seinem Schoß nieder. Meine Lippen fanden die seinen und ich küsste ihn, als wäre er meine Rettung, mein Wasser in einer trostlosen und ausgetrockneten Wüste.
Mac schlang die Arme um mich und presste mich an sich. Meine Nippel rieben sich an den Knöpfen seiner Anzugjacke auf und ich stöhnte in seinen Mund. Mac löste sich von meinen Lippen, hielt meinen Brustkorb und küsste sich meinen Hals hinab zu meinen Brüsten. Ich ließ den Kopf in den Nacken fallen und griff nach den Armlehnen des Sessels. Ich brauchte Halt, sonst würde ich herunterfallen.
Mac knabberte an meinen Nippeln, ließ mich los und öffnete seine Hose. Benommen hob ich den Kopf und sah gerade noch, wie er seinen Schwanz hervorholte und vor meinem Eingang platzierte. Sein brennender Blick traf mich.
»Ich will, dass du mich reitest«, knurrte er.
Gierig leckte ich mir die Lippen und hob die Hüfte an, damit er sich in mir versenken konnte. Meine Lider flatterten, während ich mich langsam auf ihm niederließ. Er war so groß, dass er mich komplett ausfüllte. Es fühlte sich himmlisch an. Mac ließ den Kopf zurückfallen und stöhnte. Er schien völlig entrückt.
»Reite mich, Billie. Nimm mich, so wie du es brauchst.«
Ich leckte mir die Lippen und bewegte mich langsam auf ihm, ließ die Hüften kreisen. Mac verzog das Gesicht. Die Anspannung ließ seine Muskeln erzittern.
»Quäle mich«, knurrte er und schloss mich in seine Arme. Ich hob die Hüften, so dass er aus mir hinausglitt und ließ mich dann wieder auf ihn niedersinken. Mac kam mir ein wenig entgegen und traf dabei genau den richtigen Punkt. Meine Sinne flirrten. Hastig griff ich nach seiner Krawatte, schlang sie mehrfach um meine Handfläche und hielt ihn fest, während ich mich immer wieder hob und auf ihn fallen ließ. Mac stieß dabei in mich.
Unsere Blicke verhakten sich ineinander und so schufen wir einen Kokon der puren Lust. Wir konnten nicht aufhören. Unsere Körper rieben sich aneinander, meine Lust trieb uns voran und ich hielt Mac, als hätte ich ihn gefangen.
Das gefiel mir. Das Gefühl der Macht erregte mich. Mac bis sich auf die Unterlippe und verzog das Gesicht. Ich kannte diesen Ausdruck bereits. Er würde gleich kommen.
»Tu es«, murmelte ich.
»Okay.« Mac griff unter mich, packte meine Pobacken, so dass die geröteten Stellen heftig protestierten und ich kurz vor Schmerz aufstöhnte. Doch die süße Pein dauerte nur eine Sekunde. Mac hielt mich hoch und dann hämmerte er wie besessen in mich. Die Lust explodierte vor meinem inneren Auge. Ich schrie auf und klammerte mich an ihn, während er dem Tier in sich freien Lauf ließ. Ich keuchte und schließlich schrie ich, weil alles in mir auseinandergerissen wurde. Sämtliche Nervenenden standen in Flammen. Mein Verstand verabschiedete sich und in mir toste ein Sturm. Mac spannte sich an und pumpte noch ein paar Mal in mich, bevor er kam und erschöpft auf dem Stuhl zusammenbrach.
Ich wusste nicht, ob er mich halten konnte, daher klammerte ich mich einfach an ihn, bis wir beide wieder zu Atem gekommen waren.
Lächelnd sah Mac zu mir auf. »Du hättest nicht herkommen dürfen«, murmelte er leise und strich mir eine verschwitzte Strähne aus der Stirn.
Ich schmiegte mich an ihn, glücklich und zufrieden. »Weil du mich aus Vittorios Geschäften raushalten willst?«
Mac schnaubte. »Das auch. Nein. Die Jungs werden jetzt über dich und mich reden und über das, was wir in meinem Büro getrieben haben. Ich werde Wochen brauchen, sie wieder auf Spur zu bringen und ihnen die anzüglichen Blicke auszutreiben.«
Ich kicherte. »Oh, das wollte ich wirklich nicht.«
Mac packte meine Pobacke, so dass ich kurz aufkeuchte. »Du bist eine schlechte Lügnerin, Billie Richards. Eine wirklich schlechte Lügnerin.«